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SPD kritisiert Oberschule
Leserbrief von Tore Froböse (Schulelternrat CFG)

Findet in der SPD überhaupt noch Kommunikation statt? Andretta und Reinert vom SPD-Stadtverband kritisieren die geplante Oberschule (GT vom 16.11.2010) und bezeichnen sie schon einmal als neue „Restschule“. Traurig genug, dass gerade Sozialdemokraten die Mehrzahl der niedersächsischen Schülerinnen und Schüler, die zur Zeit (erfolgreich und gerne) Haupt- und Realschulen besuchen, gleichsam als „Rest“ titulieren.

Würde sich Frau Andretta in ihrem Wahlkreis umschauen, könnte sie feststellen, dass es rund um und in Göttingen Haupt- und Realschulen gibt, die sehr erfolgreich arbeiten und mit der neuen Oberschule, den Schülerinnen und Schülern möglichst lange und „vor Ort“ alle Bildungsgänge ermöglichen würden.

Während Frau Andretta und Herr Reinert ihre alt bekannten Forderungen wiederholen, sind andere Lokalpolitiker, auch der SPD, längst aktiv geworden und  unterstützen die schnellstmögliche Umwidmung der Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Groß Schneen in eine Oberschule mit gymnasialen Angebot. Edeltraud Wucherpfennig (SPD) als Vorsitzende des Kreisschulausschusses macht sich ebenso für eine schnelle Umwidmung stark, wie die Friedländer SPD, die der Schule, ebenso wie CDU- und Grünen-Kreis- und Gemeinderatsfraktionsmitglieder, die Unterstützung in einem fraktionsübergreifenden Gespräch bereits am 10.11.2010 zugesichert haben. Diese Politiker nehmen die Wünsche vieler Eltern wahr und tragen diesen Rechnung, wohnortnah das gymnasiale Angebot zu etablieren.

Im Übrigen ist das Gelingen einer guten Schule keine Frage der Schulstruktur –sondern vielmehr eine Frage guter und engagierter Lehrer und davon gibt es an unseren Schulen , auch insbesondere an den Haupt- und Realschulen, Gott sei Dank, reichlich!





Leserbrief zum GT-Artikel „Bürgermeister Friedrichs zu pragmatisch?“ vom 30.10.10

 

Gemeinde ist, wenn man sich aufeinander verlassen kann – Politikverdrossenheit entsteht, wenn man trotzdem „meckert“.

Der Rat der Gemeinde Friedland hat seinen Bürgermeister im Jahr 2009 einvernehmlich gebeten, sich um einen Einstieg der Gemeinde bei der Erzeugung regenerativer Energie zu bemühen, wenn dies finanziell möglich und wirtschaftlich darstellbar ist. Als ihm ein entsprechendes Angebot für eine Photovoltaikanlage vorliegt, fragt er bei den Ratsfraktionen telefonisch an, ob er das Angebot annehmen soll auch wenn die formelle Beschlussfassung des zuständigen Gremiums dann nachgeholt werden müsste. Nachdem SPD- und CDU-Fraktion am Telefon zustimmen, löst er den Auftrag aus und erhält dazu – wie telefonisch vereinbart - im Nachgang die einstimmige Zustimmung des zuständigen Verwaltungsausschusses.

Sehr erfreulich, dass man sich in der Gemeinde Friedland unabhängig von Partei oder Politik auf ein gegebenes Wort noch verlassen kann.

Man darf sich aber nicht wundern, dass die Politikverdrossenheit immer mehr zunimmt, wenn einzelne Kommunalpolitiker dann unaufhörlich und zeitraubend über einvernehmlich gewünschte Ergebnisse „meckern“, nur weil der Weg dorthin ein wenig „holprig“ war.

Ich denke, Gemeinderäte sollten sich als unabhängige und sachverständige Repräsentanten der Bürger sehen und nicht so sehr als Vertreter politischer Parteien. Sie sollten immer darum bemüht bleiben, sinnvolle Sachentscheidungen nicht aus wahltaktischen Gründen oder wegen parteipolitischer oder persönlicher Ansichten im Nachgang zu „zerreden“.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Böning

Mitglied der CDU-Ratsfraktion und Stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Friedland

 




Pressemitteilung 31.01.10
DSL- / Breitbandversorgung in der Gemeinde Friedland
CDU und JU Friedland setzen sich für zügigen und umfassenden Ausbau der Breitbandversorgung in den einzelnen Ortsteilen der Gemeinde Friedland ein; Für Ortsteile ohne DSL oder nur mit DSL-Light darf als Zwischenlösung auch der alternativer Funktechnologien kein Tabu sein


Friedland, den 30.01.2010 In 2009 wurde durch eine durch die Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG) für den Landkreis Göttingen in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie die Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen bzw. die dafür notwendigen Investitionen ermittelt. Seit Mitte Januar 2010 liegt nun ein, wenn auch düsteres Ergebnis für den Landkreis und die Gemeinde Friedland vor.
Danach wurde nunmehr auch offiziell festgestellt, dass die meistens Ortsteile in der Gemeinde Friedland und hier nicht nur die kleinen Ortschaften über kein oder DSL mit nur sehr geringer Bandbreite verfügen
Da viele Selbstständige / Gewerbetreibende aber auch die meisten Privatleute / Arbeitnehmer bereits ab dem Schulalter jedoch zwingend schnelle  Internetanschlüsse benötigen, führt dieses zu einer Verstärkung der bereits bestehenden Landflucht und ist häufig auch ein KO-Kriterium für die Neuansiedlung im Gemeindegebiet, also auch ein Hindernis für den umweltschonende Schaffung / Erhalt von Arbeitsplätzen.

Die Gemeindeverbände der CDU und JU Friedland setzten sich daher dafür ein, dass nach Zuteilung der Mittel aus dem Konjunkturpaket II (Lt. dem Geschäftsführer der WRG Detlef Barth ist hiermit Anfang Februar zu rechnen) nicht nur in den geförderten Bereichen sondern in der gesamten Fläche des Gemeindegebietes der Breitbandausbau seitens der Gemeinde Friedland forciert wird.
Die Alternative des Ausbaus in Ortsteilen mit bereits bestehender verhältnismäßig schnellen Breitbandverbindungen wäre zwar die kostengünstigste Alternative aber in einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung weder sinnvoll noch fair gegenüber den übrigen Friedländer Bürgern.

Um dieses kostengünstig auch für kleinere Ortsteile realisieren zu können dürfen Alternativtechnologien wie der Einsatz von Funklösungen nicht von vornherein ausgeschlossen werden, weil diese für zukünftige Technologien keine Ausbaureserve hätten oder hierfür die Neuinstallation von Funkmasten notwendig wäre.
Vielmehr sollte bedacht werden, dass dann seitens der Mobilfunkunternehmen zeitgleich auch der z.B. für Notrufe o.ä. zwingend notwendige Handyempfang durch Parallelnutzung dieser Funkmasten realisiert und somit auch die Kosten gesenkt werden könnten.

Dass dieses nicht zu Dumpingpreisen erfolgen kann sollte dabei aber jedem klar sein, stellt aber – so haben verschiedenste Gespräche der Mitglieder der CDU und JU mit Betroffenen  ergeben – im Zweifel kein Problem dar.


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Leserbrief an GT.
GT vom 26.1.2010 „Aus der Region“
„Zukunft kleiner Kindergärten gesichert“ und der Kommentar „Über den Schatten“

Hofberichterstattung


Wenn es um Berichte und Kommentare über die Friedländer Kindertagesstätten geht, gewinne ich mehr und mehr den Eindruck, dass Jürgen Gückel Hofberichterstatter der hiesigen SPD ist. Danach ist es dieser Partei und ihren Vertretern zu danken, dass unsere Kirchengemeinden endlich zusammenarbeiten. Danach ist es so, dass „beide Seiten“ (sowohl Kommune als auch Kirchengemeinden) „bei der Erarbeitung neuer Finanzierungsgrundlagen von einer fruchtbaren Zusammenarbeit schwärmten“. Das ist mir völlig neu und ich weiss nicht, woher Herr Gückel sein Wissen hat. Meines Wissens jedenfalls hatte die Kommune die Defizitverträge seinerzeit gekündigt, weil sie – irrtümlich – glaubte, mit Übernahme des städtischen Budget-Modells finanziell wesentlich günstiger dazustehen. Erst nach der Kündigung stellte sich heraus, dass diese Einschätzung falsch war. Die Kündigung war also zum damaligen Zeitpunkt alles andere als mutig, sie war voreilig und schlecht vorbereitet. Das Ergebnis ist darum jetzt auch ein neuer Defizitvertrag, allerdings nicht als Ergebnis eines besonders geschickten Vorgehens der Kommune, sondern weil dies nach wie vor die günstigste Lösung ist.

Wiederholt behauptet Herr Gückel, dass sich die Verwaltung vor Jahren vergeblich bemüht habe, die Kirchengemeinden zu einer Zusammenarbeit zu bewegen. Was er leider wieder verschweigt, ist die Tatsache, dass Herr Friedrichs alle Kindertagesstätten in der Kommune Friedland zusammenschließen wollte, unabhängig von den verschiedenen Trägerschaften. Das aber ließ weder das evangelische noch das katholische Kirchenrecht zu. Den Kirchengemeinden waren und sind deshalb die Hände gebunden. Und so konnte es jetzt auch „nur“ zu einem KiTa-Verband der ev.-luth. KiTas in Friedland kommen. Die katholische KiTa in Friedland und die kommunale KiTa in Niedernjesa stehen nach wie vor je für sich – anders als von Herrn Friedrichs beabsichtigt.

Ein letztes: Ja, die Chance, schlecht ausgelastete KiTas zumindest mittelfristig halten zu können besteht. Ob „auf Dauer“, wie Herr Gückel optimistisch und pro-SPD schreibt, sei dahingestellt. Denn die Chance besteht weniger durch die gemeinsame Trägerschaft, als vielmehr durch das Zugeständnis der Kommune, die Gruppenmindeststärken deutlich herabzusetzen. Das kommt dem Schrumpfen der Bevölkerungszahlen natürlich entgegen und hilft in den kommenden Jahren. Aber weder die Verringerung der Gruppenmindestgröße noch die gemeinsame Trägerschaft zaubert zusätzliche Kinder her. Sollten sich also die Bevölkerungszahlen in der Weise entwickeln wie derzeit prognostiziert, wird es zu Schließungen im KiTa.-Bereich kommen müssen. Daran ändert eine Zusammenarbeit der Kirchengemeinden gar nichts. Die Kommune wird dann jedoch fein heraus sein, denn sie ist ja besonders kinderfreundlich, wie Herr Gückel zu berichten weiß. Den schwarzen Peter wird die Trägerkooperative, also die evangelische Kirche, haben. Denn sie wird das Personal entlassen müssen und als Träger schließlich auch die KiTa aufgeben.

Es wäre der Sache dienlich, wenn Herr Gückel in Zukunft weniger parteiisch über die KiTas in der Region Friedland berichtete. Die Leserinnen und Leser des GT haben ein Anrecht darauf, umfassend informiert zu werden und nicht immer nur die SPD-Sichtweise präsentiert zu bekommen. Dafür gibt es das Lokalblatt der SPD „Friedland heute“. Das wäre das richtige Forum für diese Art der Gückelschen (Hof)Berichterstattung.

Christine Wackenroder, Pastorin in Groß Schneen
Am Mühlenberg 1
37133 Groß Schneen

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